9. Mrz 2020 | Rennsport

8. Herforder Frühjahrspreis – Saisonbeginn belgischer Art
Das erste Straßenrennen des Jahres. Die letztjährige Ausgabe dieses Rennens wird sich den Fahrer/-innen wohl mit seinem Dauerregen knapp über dem Gefrierpunkt in ihr Gedächtnis eingebrannt haben…

Eindeutig freundlicher bei zweistelligen Temperaturen, dafür allerdings mit starkem Gegenwind, begrüßte der Frühjahrspreis die Sportler/-innen im Jahr 2020.

Früh an den Start mussten unser U19-Fahrer Pascal Walaschek und Heiko Heuser (Sen. 4). Die überaus starke Besetzung dieser Rennklassen und den starken Wind bekamen beide bereits frühzeitig zu spüren. Hinter der Führungsgruppe um einige Kaderfahrer entstanden viele Gruppen weniger Verfolger, bei denen auch Pascal Anschluss fand. Ebenso musste Heiko sich einer der kleinen Verfolgergruppen anschließen. In dieser Konstellation noch stärker dem Gegenwind ausgesetzt galt es für beide, sich bis in das Ziel durch zu beißen.

In der AK U17 feierte Jonas Ilsemann als einer der Jüngsten dieser Altersklasse seine Rennpremiere. Für ihn stellte neben dem starken Wind auch das bisher ungewohnte Renntempo seiner Kontrahenten eine Herausforderung dar. Nahezu das gesamte Rennen musste Jonas ohne Windschatten bestreiten. Dieses harte „Einzelzeitfahren“ hielt er bis in die Runde 8 durch, beendete sein Rennen dann vorzeitig.

Durch die gleichzeitige Freigabe für die AK U13 und U15 kam es zu einem sichtlich turbulenten Start der Fahrer. Matteo Gebert hatte im Block U15 das Glück, ungehindert starten zu können. Auch ihn erwartete unter den Jüngsten seiner Altersklasse ein hartes erstes Rennen. Zunächst konnte er sich in das Hauptfeld des Rennens einreihen. Ohne vorherige Rennerfahrung war es eine besondere Herausforderung für ihn, sich Fahrergruppen auf einem ähnlichen Leistungsniveau anzuschließen. So musste auch Matteo viele Konkurrenten an sich vorbeiziehen lassen. Davon nicht entmutigt fuhr er Rennen im Einzelkampf zu Ende.

Jonah Sicard wurde durch Stürze gleich während des hektischen Starts aufgehalten und musste sich zur richtigen Position wieder heranarbeiten. Für ihn waren die Bedingungen mit starkem Wind wie gemacht. Er fand sich in mehreren Gruppen hinter der Führung wieder. Dort bot er allerdings seinen Mitstreitern sichtlich längeren Windschatten, als ihm selbst zugestanden wurde. Im Gegen- und Seitenwind konnte er den Abstand zu vor ihm liegenden Fahrern immer wieder deutlich verringern. Nach einer eigenen Attacke wurde Jonah vom Langenhagener Silias überrascht, der an ihm vorbeiziehen konnte. In seinem zweiten Jahr der U13 meisterte er so das Rennen souverän und kam neben durchaus starker Konkurrenz auf dem Platz 6 über die Ziellinie.

Zum Nachmittag wurde es Zeit für die schnellste Rennklasse. Unter den Elitefahrern mischte auch Aaron Schulze mit, der sich ab sofort Teil des Cyclefix Team Hamburg nennen darf. Auch über den Nachmittag wehte ein spürbar starker Wind, sodass es zu einem sehr selektiven und schweren Rennen der Elite kam. Das Fahrerfeld teilte sich bereits frühzeitig in mehrere Gruppen auf. „15 Kilometer vor Schluss konnten ich und einige andere Fahrer den Anschluss an die erste Gruppe in der Windkante leider nicht mehr halten und sind zurückgefallen“, so Aaron.

Mit dem Rennergebnis konnten er und seine Teamkollegen sich in der bundesweiten Konkurrenz dennoch sehen lassen. Aaron erreichte schließlich die 38. Platzierung, knapp vor den Cyclefix-Fahrern Hendrik Eggers (Platz 43) und Mark Pietschmann (Platz 45).

Nach diesem wettertechnisch milden Einstieg richtet sich unser Blick nun auf die folgenden Rennen des Jahres. Allen voran steht die hannoversche Bezirksmeisterschaft auf dem Expo-Gelände. Sowohl in der Amateur-, als auch in den Jugendklassen sind wir in diesem Jahr gespannt auf die ersten Rennteilnahmen einiger Lizenz-Neulinge. Allen fleißigen Rennfahrer/-innen wünschen wir auf diesem Wege eine erfolgreiche, „lehrreiche“ und vor allem spaßreiche Straßensaison!

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