Report – Tour de Wendland

15. Juli 2017 | Jedermann

#Prolog

Gestern stand für mich bei der Tour de Wendland die erste Etappe an. Auf dem Programm stand ein kurzer Prolog von 8 Kilometern länge gespickt mit einigen steilen Rampen von bis zu 20% Steigung. Ziel für mich war es nicht zu viel Zeit auf die Zeitfahrspezialisten zu verlieren um auf den nächsten bergigen Etappen einen Angriff auf die Gesamtwertung zu wagen. Mit meinem 4. Platz gelang mir das gut, nun geht es darum mit einer alles oder nichts Taktik vor dem abschließenden Zeitfahren am Sonntag, so viel Zeit wie möglich herauszuholen. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Love, Peace und Happiness euer Anton

#2. Tag

Hallo liebe Radsportfreunde, heute standen nach dem gestrigen Zeitfahrauftakt zwei Etappen auf dem Programm. Die erste Etappe war von zwei kurzen steilen Anstiegen geprägt. Ich versuchte während des gesamten Rennens die Zeitfahrasse abzuhängen was mir allerdings bis auf eine knappe 10 Sekunden Lücke im finalen Bergsprint nicht gelang, somit beendete ich die Etappe auf dem 5. Platz. Am Abend stand ein weiteres Kriterium an, bei dem es einige Bonussekunden zu gewinnen gab, von denen ich allerdings nur 3 holen konnte, da es leider immer ein paar gab die schneller als ich in die Pedale treten konnten. Nun gehe ich morgen als 5. in das abschließende Zeitfahren und hoffe noch das Podium angreifen zu können.

#Finale

Heute stand bei der Tour den Wendland das abschließende Zeitfahren auf dem Programm. Mein Hauptziel war die Übernahme der Führung in meiner Altersklasse, in der ich vor dem Start auf dem zweiten Rang lag. Der führende in meiner Altersklasse war ein Landwirt, sodass ich insgeheim die Hoffnung hatte, dass Jener sich von den vielen schönen Erntemaschinen entlang der Strecke ablenken lässt und sich weniger auf das Fahren konzentriert. Nach dem Start ging es ca. einen Kilometer bergab woraufhin eine lange gerade von ca. 10 Kilometern folgte auf der ein starker Gegenwind herrschte und nein auch mein vieles Schimpfen auf den Wind bewegte Aiolos den Gott des Windes nicht dazu die Brise etwas abflauen zu lassen, sodass ich mich im Ziel fragte ob es diesen Gott wohl überhaupt gibt? Auf diesen ersten 10 flachen Kilometern konnte ich keinen guten Rhythmus finden und ich verlor einiges an Zeit. Als es in die zweite hügelige Hälfte ging konnte ich jedoch einen guten Rhythmus finden und nahm Richtung Ziel immer mehr Tempo auf. Den letzten Hügel sprintete ich mit letzter Kraft hoch. Im Ziel konnte ich mich über die fünft beste Zeit (27:47 auf 20km) freuen. Ein für meine Verhältnisse sehr gutes Ergebnis in einem Zeitfahren, was schlussendlich den Sieg in der AK bedeuten sollte und den vierten Platz in der Gesamtwertung zeitgleich mit dem Dritten.

Vielen Dank fürs Verfolgen und Daumen drücken, bis bald!

Euer Anton

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