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Trainingslager Türkei 2011/2012

Weihnachten ist vorbei und um die Weihnachtsgans und das ganze leckere Essen der vergangenen Tage abzutrainieren und um eine gute Saisonvorbereitung zu haben, sind die U19er Ingvar Vollprecht, Anton Breuste und der U17er Jonas Bokeloh mit dem FSJ'ler Burkhard Schlenkrich nach Alanya in die Türkei ins Trainingslager geflogen.

Dort werden die 3 HRC'er und der KED-Bianchi-Team-Fahrer Burkhard viele Grundlagenkilometer für die Saison 2012 sammeln.

Von dort aus werden sie versuchen, täglich Bericht zu erstatten und so ein schönes Reisetagebuch zu liefern.

Eine kleine Vorbemerkung vom Administrator dieser Homepage: Sie können sich die Fotos größer anzeigen lassen, wenn Sie per Klick auf ein Bild mit der rechten Maustaste das Zusatzmenü Ihres Browsers aufrufen und die entsprechende Funktion anwählen. Dies funktioniert mit allen gängigen Browsern mit Ausnahme des Internet Explorers.

Tag 1

Nach einer langen Reise, die um 13:00Uhr in Hannover begann und erst um ca. 4:00Uhr Nachts in Alanya endete, mussten wir nach einer kurzen Nacht um kurz nach 9 wieder aufstehen, um unser erstes türkisches Frühstück zu genießen.

Nach dem reichhaltigen und ausgewogenen Frühstück, mussten wir erst einmal unsere Räder zusammen bauen, bevor es die erste Trainingseinheit gab.

Bereits nach wenigen Kilometern, bei denen wir uns erst einmal orientieren mussten, gab es das erste Sturzopfer zu vermelden. Anton konnte einem riesigen, direkt auf ihn zukommenden Verkehrsschild nicht mehr ausweichen und machte unsanft Bekanntschaft mit dem Boden. Trotz dieses schweren Sturzes setzte er die Einheit tapfer fort und leistete wertvolle Führungsarbeit!

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Nach 100km für unser Küken Jonas und 120km für die älteren war die erste lockere Einheit, die erstmal nur die Küstenstraße D400 entlang führte, auch schon vorbei.

Danach wurde erst einmal der Ort besichtigt, Geld gewechselt und ein leckeres Abendessen genossen.

Morgen gehts weiter mit der zweiten Einheit! Diesmal hoffentlich ohne Sturz.

Tag 2

Nachdem wir in der zweiten Nacht endlich richtig ausschlafen konnten, was bedeutete, dass wir erst um kurz vor 9 Uhr aufstehen mussten, machten wir uns an ein reichhaltiges und leckeres Frühstück, bevor wir dann zu unserer zweiten Tour aufbrachen. Nach wenigen Kilometern trafen wir eine kleine Gruppe anderer Radfahrer, der wir uns erst anschließen wollten, bis sich herausstellte, dass es ukrainische Bahnsprinter waren. Also fuhren wir doch alleine weiter, da sich unsere Pläne nicht vereinen ließen.

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Nachdem wir gestern nur die Küstenstraße hin und wieder zurück gefahren waren, wollten wir diesmal etwas mehr Abwechslung haben. Also bogen wir einfach mal bei einer Anzweigung von der Küstenstraße ab und schauten, was uns erwartet.

Anfangs waren wir noch auf einer guten Straße unterwegs, doch bereits nach wenigen Kilometern wurde der Asphalt immer wieder von mehr oder weniger befestigten Schlammpassagen unterbrochen, wie man auch gut auf den Bildern sehen kann. Da nicht einmal Ingvars Garmin die Straße kannte, überlegten wir kurz, ob wir nicht doch umdrehen sollten, doch daraus wurde nichts. Wir kämpften uns also durch den Dreck und wurden nach kurzer Zeit belohnt. Wir fanden uns auf einer sehr schönen Straße durch einige Berge wieder. Wir hatten super Ausblick, es war kaum Verkehr und es rollte richtig gut.

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Nach sehr vielen schönen Kilometern fanden wir uns dann auf der Küstenstraße wieder, wo wir die letzten Kilometer der 5-Stunden-Einheit abspulten und uns mit erntefrischen Bananen versorgten.

An dieser Stelle sei noch einmal erwähnt, wie rücksichtsvoll und nett die türkischen Autofahrer sind. Wir werden immer wieder von ihnen angefeuert und freundlich gegrüßt. So macht Radfahren Spaß!

Nach dem Training ging es dann in die hoteleigene Sauna und es gab ein leckeres Abendessen, um die Energiereserven wieder aufzufüllen. Abends gab es dann noch eine entspannte Tasse Tee, um nach der Sauna, auch die Flüssigkeitsreserven wieder aufzufüllen.

Morgen erwartet uns dann der letzte Tag des ersten Blocks, wo wir den Umfang noch einmal steigern werden!

Schönen Gruß nach Deutschland!

Tag 3

Der Tag begann eigentlich wie immer, nur etwas früher heute, da wir viel vor hatten. Auf dem Plan standen gute 5 Stunden, also mindestens 150km. Wir stärkten uns also dementsprechend beim Frühstück und los ging es.

Immer auf der Suche nach neuen Straßen und Wegen, kamen wir diesmal auf eine schöne idylisch gelegene Straße, die jedoch leider nach knapp 10km quasi im Nirgendwo aufhörte. Hier gab es nur ein kleines Haus mit sehr freundlichen Menschen, die uns unbedingt auf einen Tee einladen wollen. Wir mussten jedoch dankend ablehnen, da wir noch viele Kilometer vor uns hatten.

Später fuhren wir dann weiter Richtung Konya, wo es laut Jonas eine sehr gute Straße geben sollte. Diese konnten wir unter der langen Baustelle jedoch nur erahnen. Dennoch fuhren wir weiter und wurden wenig später mit einer guten Straße belohnt. Hier stärkten wir uns auch an einem der kleinen Stände mit Bananen, Granatapfel und einer mysteriösen türkischen Frucht, die vom Geschmack her ein wenig an Feigen erinnerte.

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Mit neuer Energie machten wir uns also auf den Rückweg, wo wir nach 130km Jonas wieder am Hotel ablieferten und die letzten Kilometer zu dritt absolvierten, womit auch wir unser Pensum erfüllt haben.

Wir freuen uns auf den morgigen Ruhetag, wor wir uns von den Strapazen des ersten Blocks erholen können.

Tag 4

Heute war der erste Ruhetag des Trainingslagers, was natürlich nicht hieß, dass wir uns auf die faule Haut legten. Auf dem Plan stand ein wenig KB fahren und viel Erholung. Beim KB setzten wir uns noch in ein Cafe direkt am Meer, wo wir die unmotivierteste Bedienung überhaupt erlebten. Als wir zahlen wollten, konnte uns nicht einmal das Rückgeld bezahlt werden, bis die Kellner einen Bus anhielten um Geld zu wechseln. Sowas erlebt man wohl nur hier!

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Nach dem Radeln gab es dann ein wenig allgemeine Athletik und Schwimmen, bevor wir uns im Hamam entspannten.

Später mussten wir dann noch unsere Getränkevorräte im Supermarkt auffüllen, wobei wir erste Bekanntschaften mit einer einheimischen kompetenten Beraterin machten.

Ein kleiner Nachtrag zu gestern: Die Fahrt nach Nüfus wird wohl aufgrund der Entfernung erst im dritten Block in Angriff genommen!

Jetzt planen wir die Route für morgen und freuen uns auf den neuen Block und das neue Jahr!

Wir wünschen allen Lesern einen guten Rutsch ins Jahr 2012!

Tag 5

Erst einmal ein frohes neues Jahr nach Deutschland!

Die letzten beiden Tage waren wieder sehr ereignisreich. Am gestrigen Silvester mussten wir erstmal trainieren. Wir hatten uns eine schöne Runde rausgesucht und auf Ingvars Garmin abgespeichert und fühlten uns super vorbereitet. Dieses Gefühl verließ uns schon beim morgendlichen Blick aus dem Fenster. Der Himmel war dunkel und es regnete. Da merkten die einen, dass sie keine Regenjacke dabei haben, die anderen hatten kein Schutzblech...Davon ließen wir uns aber nicht beeindrucken, auch nicht von der Tatsache, dass Ingvars Garmin die Straßen, die wir ausgewählt hatten, nicht kannte. Alles kein Problem. Zumindest, bis der Regen immer stärker wurde, wir mittlerweile völlig durchnässt waren und mitten im Taurus-Gebrige waren und nicht so wirklich wussten, wo wir hin müssen. Die Tatsache, dass es die ganze Zeit nur bergauf ging, hellte die Stimmung auch nicht gerade auf. Als wir dann den ersten Schnee am Straßenrand sahen, fragten wir uns ernsthaft, wo wir gelandet waren. Doch am Ende wurde alles gut und wir landeten tatsächlich wieder auf der geplanten Route. Der Lohn für das Leiden war eine 16km lange Abfahrt, die fast bis vor den Hoteleingang führte.

Nach einem sehr erholsamen Saunagang gab es dann ein 6-Gänge-Menü im Hotel, bevor wir uns in die Stadt aufmachten, um Silvester zu feiern. Wir waren alle sehr gespannt, wie in der Türkei gefeiert wird. Die erste Ernüchterung war, dass Feuerwerk hier verboten ist. Lediglich ein paar Raketen wurden abgefeuert. Ein Witz gegen die Mengen, die in Deutschland verpulvert werden.

Jedenfalls feierten wir schön direkt am Hafen und konnten gleich zweimal auf das neue Jahr anstoßen. Einmal in der türkischen Zeitzone und einmal für Deutschland!

Tag 6

Der nächste Morgen war dann nach einer doch sehr kurzen Nacht schon hart. Dennoch standen wir früh auf, alle top motiviert auf das erste Training im neuen Jahr. Doch der Blick aus dem Fenster ließ erste Zweifel aufkommen. Es regnete in strömen und es sah nicht nach Besserung aus.

Nach lange Diskussion am Frühstückstisch konnte Burkhard sich durchsetzen und alle zum Losfahren überreden. Bereits nach wenigen hundert Metern waren wir klitschnass , trotzten dennoch dem Wetter und absolvierten sogar fast unser angestrebtes Pensum. Danach ging es noch in den Kraftraum, um auch die allgemeine Athletik nicht zu kurz kommen zu lassen.

Tag 7

Der siebente Tag war der bisher längste und auch schnellste Trainingstag. Dies lag vor allem daran, dass wir nicht mehr nur zu viert unterwegs waren, sondern mit einer Gruppe von Elitefahrern aus NRW, bzw. Hamburg fahren konnten. Da vergingen die Kilometer wie im Flug, sodass wir Jonas nach 140km in nur gut 4h wieder am Hotel absetzen konnten und selber zu dritt noch ein paar Kilometer fahren konnten.

Tuerkei10

Danach wurde noch sauniert, wobei wir erstmal im Ruheraum eingeschlafen sind, was zeigt, dass die Einheit doch effektiv war!

Daher können wir den Bericht leider auch erst jetzt veröffentlichen.

Tuerkei11Tag 8

Heute war unser zweiter Ruhetag des Tages. Auf dem Plan stand wieder etwas KB und auch allgemeine Athletik, zur Begeisterung aller Teilnehmer.

Diesmal fanden wir ein besseres Cafe als am letzten Ruhetag und konnten die Sonne dort in vollen Zügen genießen. Auch ein wenig Kultur stand mit der Besichtigung des berühmten roten Turms auf dem Programm.

Nach der allgemeinen Athletik wurde dann den ganzen Tag entspannt, sodass wir morgen wieder voll ins Training einsteigen können!

Tag 9

Heute stand der erste Tag des dritten Blocks auf dem Plan. Da das Wetter die nächsten Tage eventuell schlechter werden soll, musste der heutige Tag genutzt werden. Gut 5h standen am Ende auf der Uhr. Dabei sind wir wieder mit den Jungs aus NRW und Hamburg gefahren, wobei das heutige Ziel der Stausee in Manavgat war. Nach einem mit 3km recht kurzem aber schweren Anstieg wurden wir mit einer traumhaften Aussicht belohnt, wo auch das schöne Gruppenfoto entstand.

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Nach einer schnellen Rückfahrt gab es dann noch einen kurzen Snack in Form von Lahmacun und Peymacun. Ideal also für die Regeneration!

Nach dem Training zeigte sich dann, dass die Einheit doch ziemlich anstrengend war. Ingvar schlief beim Warten auf das Abendessen erst einmal ein.

Abends lernten wir dann noch einen netten Radfahrer aus Göttingen im Hotel kennen, während wir diesen Bericht verfassten.

Morgen wollen wir das hoffentlich schöne Wetter noch einmal nutzen, um viele weitere Trainingskilometer zu sammeln.

Leider ohne Anton, der erkrankt ist und die Rückreise angetreten hat.

Tag 10

Heute stand der zweite Tag des dritten Blocks auf dem Programm und da das Wetter noch gut werden sollte, hatten wir uns ein richtig gutes und langes Training vorgenommen. Bereits um kurz nach 7Uhr klingelte der Wecker, damit wir um 9Uhr pünktlich losfahren konnten.

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Wir holten die Gruppe aus NRW bei deren Hotel ab und machten uns dann gemeinsam auf den Weg, um um den Dimsee herumzufahren. Leider fanden wir den Weg um den See nicht, stattdessen fuhren wir aber einen anderen Berg hinauf, der gut 10km lang steil bergauf ging. Oben konnten wir eine schöne Aussicht genießen und diskutieren, ob es schlau wäre, den unbekannten Weg ins Gebirge weiter zu fahren. Die Mehrheit war dagegen, also ging es wieder runter Richtung Küste. Dort spulten wir dann noch viele Kilometer ab, wobei die Gruppe am Ende von anfangs 13 auf nur noch 6 Mann geschrumpft war.

Nach dem Training besuchten wir dann noch eben den Radladen eines Deutschen ganz in der Nähe unseres Hotels und stärkten uns anschließend mit original türkischem Lahmacun.

Jetzt hoffen wir, dass es morgen nicht allzu stark regnet, damit wir das Pensum von heute noch einmal steigern können!

Tag 11

Das Trainingslager neigt sich dem Ende zu und so langsam machen sich die Beine immer mehr bemerkbar. Das Treppensteigen fällt immer schwerer und die ersten Meter auf dem Rad sind nicht unbedingt angenehm. Davon lassen wir uns jedoch nicht abschrecken, sondern trainieren fleißig weiter!

Heute stand mit dem dritten der letzte Tag des dritten Blocks auf dem Programm und es sah so aus, als ob wir noch einmal Glück haben könnten mit dem Wetter.

Wir machten uns zum ersten Mal auf den Weg Richtung Mersin, durchquerten Gazipasa und drehten irgendwann wieder um, um Jonas zurück zum Hotel zu bringen.

Wir zwei anderen fuhren danach noch den schweren Anstieg zur Burg von Alanya hinauf mit bis zu 20% Steigung. Von der Festung aus hatten wir einen super Ausblick über Alanya.

Zu diesem Zeitpunkt war es noch trocken, also beschlossen wir, noch einige flache Kilometer zu fahren. Dabei wurden wir jedoch von einem gewaltigen Regenschauer überrascht, fuhren aber dennoch weiter. Als wir dann völlig durchnässt waren, drehten wir schließlich um und machten uns gegen den Wind auf den Rückweg zum Hotel. Burkhard hat sich die Methode der NRW'ler abgeschaut und sich einfach "einen LKW genommen" um schneller ans Ziel zu gelangen. Mit 70-80kmh ist man schnell wieder daheim.

Jetzt freuen wir uns darauf, den morgigen letzten Ruhetag zu genießen, noch einmal richtig zu trainieren und dann geht es auch schon wieder zurück ins stürmische Deutschland.

Tag 12

Nach 3 langen und anstrengenden Trainingstagen stand heute endlich wieder ein Ruhetag auf dem Plan.

Da das Wetter sehr schlecht war, verzichteten wir heute auf das KB fahren und begaben uns direkt in den Kraftraum zur allgemeinen Athletik. Nach gut anderthalb Stunden war auch das geschafft und wir konnten den Rest des Tages genießen. Dies taten wir mit viel Entspannung und einer wohltuenden Massage.

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Während draußen die Bäume von der Feuerwehr auf das bevorstehende Unwetter vorbereitet wurden, bereiteten wir uns ebenfalls darauf vor, denn wir trainieren bei jedem Wetter, auch wenn es noch so stürmt!

Morgen ist leider schon der letzte Trainingstag und am Sonntag fliegen wir dann bereits zurück nach Deutschland!

Tag 13

Der 13. Tag begann für uns mit einem besorgten Blick aus dem Fenster, wo es mächtig regnete.

Nach langer Überlegung beschlossen wir, nach dem Frühstück erst einmal in den Kraftraum zu gehen. Dort machten wir viele Kräftigungsübungen, bevor wir uns danach bei mittlerweile etwas besserem Wetter zu zweit aufs Rad machten.

Warum nur zu zweit? Jonas fühlte sich leider nicht gut und blieb daher im Hotel zurück und ruhte sich dort aus. Zu zweit fuhren wir entspannt nochmal die Küstenstraße entlang, während sich sogar ein paar Sonnenstrahlen blicken ließen. Gestoppt wurden wir nur durch einen Plattfuss, der überhaupt erst zweite im gesamten Trainingslager, der jedoch schnell behoben werden konnte.

Auf dem Rückweg versuchten wir dann, einen LKW zu erwischen, jedoch gab es keinen, den wir zu zweit erwischten, also fuhren wir weiter gegen den Wind. Nach einiger Zeit trafen wir dann noch 2 von den NRWern, mit denen wir dann gemeinsam dem starken Wind trotzten.

Auf den letzten 20km fing es dann auch noch an zu regnen und wir versuchten nun mit aller Kraft einen LKW zur Unterstützung zu finden, was uns jedoch nur für wenige Kilometer gelang.

Im Hotel angekommen waren wir mal wieder völlig durchnässt. Es folgten noch ein Saunagang und dann das Packen der Koffer, was sich besonders bei den Radkoffern teilweise schwierig gestaltete. Gemeinsam schafften wir es aber, alle Koffer irgendwie zu schließen.

Abends besuchten uns dann noch einmal spontan unsere Gefährten aus NRW, die noch ein paar Tage länger blieben.

Mit einem von ihnen wollten wir dann Abends noch einmal zum Hafen und schauen, was Abends noch so los war. Begleitet wurden wir noch von einem Deutsch-Schweden, der mit uns im Hotel wohnte. Wir merkten schnell, das bei dem schlechten Wetter nichts los war und machten uns zurück ins Hotel, wo der Schwede sich erst einmal mit einem betrunkenen Tetris spielenden Proleten anlegte.

Tag 14 - der Abreisetag

Da wir bereits um halb 4 nachts vom Hotel abgeholt wurden und zum Flughafen gebracht werden sollten, ergab es sich, dass wir nach dem lustigen letzten Abend gar nicht mehr schlafen gingen, sondern uns die wenige verbliebene Zeit mit Karten spielen und Tee vertrieben. Lediglich Jonas schlief ein paar Stunden.

Die Rückreise war dann sehr lang, bis wir schließlich um 14:00 in Hamburg landeten und dann etwa gegen 16Uhr endlich in Hannover ankamen.

Alle waren erschöpft aber auch glücklich, das Trainingslager überstanden zu haben und endlich wieder zu Hause zu sein.

Insgesamt ziehen wir ein sehr positives Fazit: Gutes Training, meist gutes Wetter, sehr nette Menschen und Erlebnisse, die wir niemals vergessen werden!

Eine Wiederholung im nächsten Jahr ist nicht ausgeschlossen!

 

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