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5. Treffen der Nordverbände in Glückstadt

Für alle, die wussten, dass einige HRCer und  einige „Gemütliche Radler“ sich wieder an dem Treffen der Nordverbände beteiligt haben, warten sicherlich schon ungeduldig auf den Bericht! Ja, in der Tat sind schon wieder gut 4 Wochen vergangen und es wird langsam Zeit, Eure Neugierde zu befriedigen.

Nord01Wie gesagt, das 5. Treffen der Nordverbände fand in der Zeit vom 09.-11.09.2011 in Glückstadt statt, in einer Stadt, wo auf jeden Fall der „Matjes“ Vorrang hat.  Mit 16 Teilnehmen, männlich wie weiblich begaben wir uns am Freitag Morgen mit unserem Konvoi auf die Reise! Der Konvoi bestand aus einem Crafter, einem VW-Bus und einem Privat-Fahrzeug! Wie in all den vorhergehenden Jahren hieß es auch in diesem Jahr wieder: Anreise auf jeden Fall bis 13.00 Uhr, damit wir dann pünktlich um 14.00 Uhr auf unseren „Stahlrössern“ sitzen können.

Nach einer kurzen Begrüßung unseres Organisators, Peter Kyrieleis, absolvierten wir an diesem Nachmittag ca. 45 km entlang der Elbe in Richtung Südosten. Wir radelten am Deich entlang und waren umgeben, natürlich von der wunderschönen Natur, aber auch von zahlreichen Schafen, die uns immer und überall begleiteten und uns unsere Fahrbahn nicht gerade in einem sauberen Zustand überließen! Erster Haltepunkt an diesem Nachmittag war das Fährhaus Kollmar, dann ging es weiter nach Kronsnest und von dort aus in Richtung Norden über Neuendorf, Altenmoor und weiter in Richtung Westen nach Herzhorn und durch die Engelbrechtsche Wildnis wieder zurück in unser Domizil, in die Jugendherberge in Glückstadt! Nord02Nicht unerwähnt darf bleiben, dass wir mittendrin eine Zwangspause einlegen mussten, denn cirka 300 Rindviecher versperrten uns die Weiterfahrt und ließen uns in reichlichen „Spinat“-Pfützen (ha, ha, ha!) Zwangs-Pause machen!

Am 2. Tag, los ging es übrigens um 9.00 Uhr, hatten wir ca. 65 km zu absolvieren! Bei leichtem Nieselregen führte uns unser „Führer“ Thomas – weil es so schön war – wieder durch die Engelbrechtsche Wildnis (Kuhfladen!) mit Ziel zu den riesigen „Kreidekuhlen“! Doch bevor wir diese bestaunen konnten, war unsere erste Pause in dem kleinen Dörfchen Süderau; von dort aus ging es weiter durch das Kremper Moor in Richtung Lägerdorf und nun hatten wir sie erreicht, die Kreidekuhlen! Etwa 700 Mio. Jahre Erdgeschichte taten sich vor uns auf! – Nach einer ausreichenden Verschnauf- und Fotopause ging es weiter, vorbei am Schloss Breitenburg, entlang der Stör bis ins Zentrum „Itzehoe“. Hier im Prinzeßpark verbrachten wir unsere einstündige Mittagspause, die Einige auch für einen Stadtbummel nutzten. Inzwischen hatte sich auch die Sonne durch die Wolken gekämpft.

Auf unserer Rückfahrt hatten wir die durch Itzehoe führende B 77 zu überqueren, was natürlich nur in einem Pulk zu meistern war (Übrigens: ich vergaß zu erwähnen, dass die Gesamtteilnehmerzahl diesmal 104 umfasste) und da staunten die übrigen Verkehrsteilnehmer nicht schlecht!

Nord03Ein besonderes Highlight war eine Bushaltestelle – eigentlich nichts Besonderes – doch diese hatte ETWAS: Sie war nämlich einrichtet, wie Omi`s Stube mit Gardinen, Sessel und Sofa! In Borsfleth im Gasthaus „Zum Aukrug“ wurden dann die Naschkatzen verwöhnt. Bei leckeren Torten und Blechkuchen und Kaffee etc. wurden dann sämtliche Lebensgeister wieder geweckt! – Ach ja, an diesem Tag, dem Samstag hatten wir auch einen „Besenwagen“! Unser VW-Bus, gesponsert vom Autohaus Kahle und chauffiert von unserem Dieter Bernstein, war nicht nur dabei, sondern auch im Einsatz! – Dann tat sich etwas ganz NEUES auf: Unser Abendessen fand diesmal nicht in der Jugendherberge statt, sondern ein Lokal wurde angemietet und wir durften uns satt essen an einem – na, was wohl? – Matjesbuffet! Lecker, Lecker – doch wie so oft, die Augen wollen immer mehr und der Magen ist soooo klein!

Am 3. Tag, dem Sonntag – gleichzeitig auch unser Abreisetag, durften wir auch noch einmal ca. 45 km radeln, und zwar ging es jetzt in die Blomesche Wildnis. Start – wie immer – 9.00 Uhr am Elbdeich in Richtung Norden. An diesem Sonntag hatte unser „Führer“ Thomas Pech mit seinem Rad`l; ein Felgenbruch machte für ihn eine Weiterfahrt unmöglich und somit übernahm spontan eine Frau das Zepter: Christa Seeding (Post SV Heide) führte unsere riesige Gruppe zum Stör-Sperrwerk. Weiter ging es dann in Richtung Brokdorf, AKW Brokdorf mit einem kurzen Halt am Kühlwasserauslass. Durch die Wilster Marsch, über Beidenfleth und Uhrendorf führte die Route nach Wewelsfleth. Am Sportboot-Hafen neben der Werft gab es noch einmal eine kleine Pause, damit wir gut gestärkt über urige Wege unsere Heimfahrt nach Glückstadt antreten konnten.

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Wie alljährlich, wurde dann um 14.00 Uhr in der Jugendherberge noch einmal bilanziert und den Abschluss bildete ein gemeinsames Kaffeetrinken. Mit Wehmut, aber auch mit Vorfreude auf das 6. Treffen der Nordverbände, hieß es dann Abschied-Nehmen von der „großen“ Radwander-Familie! Übrigens, das sei schon verraten: Die nächste Station wird aller Wahrscheinlichkeit nach die Hansestadt Bremen sein!

Bericht: Edda Rogge, Fotos: Horst König/Edda Rogge

 

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